Fleisch-wie viel ist gesund?

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

heute geht es um ein Thema was die Gesellschaft spaltet wie fast kein Anderes.


Fleisch!

Zu aller Anfang, möchte ich hier keine Partei ergreifen sondern nur kurz Fakten aufführen, die den Fleischkonsum in ein anderes Licht rücken.

Das Anfangsthema in diesem Beitrag ist die Massentierhaltung, da jedes Tier erstmal aufwachsen muss um geschlachtet zu werden.

In der Massentierhaltung leben und sterben allein in Deutschland über 778 Mio. Tiere im Jahr( Stand 2015 ).

Wer nun denkt, BIO ist die gute Alternative
Nein, leider ist dies auch eine Illusion!
Begriffe wie "Öko" und "Bio" verknüpfen die Verbraucher automatisch mit glücklichen Tieren.
Diese Haltung der Tiere unterscheidet sich nicht wesentlich von denen in der Massentierhaltung. 
Ihr Vorteil sind nur ein paar Zentimeter mehr Lebensraum.

Für ein ausgewachsenes Schwein bedeutet das , ihm stehen statt 0,65qm jetzt 2,3qm zu.

 

OK, soviel zu dem Thema Tierhaltung, kommen wir jetzt zu uns: Dem Menschen.


Menschen sind von Natur aus keine Fleischfresser wie z.B. Katzen oder Löwen.
Diese Tiere produzieren 20 mal mehr Salzsäure im Magen als wir Menschen, da ihre Verdauung im Magen stattfindet, wogegen unsere erst im Darmtrakt beginnt.

Unser Magen kann nicht alle Fleischstücke komplett verdauen und somit geraten unverdaute Stücke in den Darm.
Diese Stücke bringen auch all die Parasiten mit in den Darm, da unsere Magensäure nicht stark genug ist diese zu zersetzen.

Diese Stücke bleiben dann 20 bis 48 Stunden in unserem Darm und vermodern langsam. Bei nicht gesunden Menschen dauert dieser Prozess noch länger.

Dies war ein kurzer Einblick in die Verdauung des Menschen.

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) gibt einen Wert von maximal 600 g Fleisch pro Woche an, den wir unbedenklich Verzehren können. 
Dazu zählen auch Wurstwaren.
Die Deutschen nehmen aber das Doppelte und auch mehr pro Woche zu sich.
Dieser Wert ist bedenklich.

Ein erhöhter Fleischkonsum fördert Krankheiten wie Krebs, Gicht, Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes Typ 1/Typ 2.
Das ist nur eine kurze Übersicht der Krankheiten, die von übermässigem Fleischkonsum hervorgerufen werden.

Fleisch sollte vielmehr als Genussmittel wie Alkohol oder Tabak angesehen werden und nicht als tägliche Nahrung, da dieses mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden ist.

Ich möchte Euch nicht vorschreiben was Ihr zu Euch nehmt , nur will ich Aufführen das  Ihr Eure Nahrung viellicht etwas überdenken solltet.

Bis zum nächsten Beitrag.
Euer Chef-Christian


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